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Do More Fotografen teilen ihre Best Practices für Sicherungen

Professionelle Fotografen, die Festplatten von Seagate verwenden, um ihre digitalen Daten zu sichern, tauschen Tipps zur Sicherung, Speicherung und Wiederherstellung von Fotos aus


Abbildung 1: Foto von Tod Seelie, aufgenommen von Tod Seelie

„Vor vielen Jahren wachte ich eines Morgens nach meiner Rückkehr von einer vier Monate langen Reise auf und musste feststellen, dass meine Hauptfestplatte nicht mehr funktionierte. Ich habe fast alle digitalen Fotos verloren, die ich jemals aufgenommen hatte, genauso wie all die hochauflösenden Scans, die ich im Lauf der Jahre von den Negativen angefertigt hatte. Es war das Schlimmste, was mir passieren konnte – ein absoluter Alptraum!“ Der professionelle Fotograf Tod Seelie erzählt weiter: „Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass ich meine Speichertaktik nach diesem Erlebnis von Grund auf geändert habe.“

Und nicht nur Seelie geht es so. Eine vor Kurzem im Auftrag von Seagate durchgeführte Umfrage von Harris Interactive hat ergeben, dass 54 % der befragten Erwachsenen bereits selbst einmal Dateien verloren haben oder jemanden kennen, dem dies passiert ist. Und trotzdem sichern nur 10 % ihre Daten jeden Tag. 25 %, also jeder Vierte, sichern seine digitalen Daten überhaupt nicht.

 

72 % der Befragten gaben an, dass sie Fotos und Videos als ihre wertvollsten digitalen Daten bezeichnen würden. Da professionelle Fotografen enorm viele digitale Fotos verwalten müssen, stellt man die folgenden Fragen am besten ihnen: Welchen Tipp können sie uns geben? Welche Soft- und Hardware verwenden Sie für die Sicherung von Daten? Wie sichern sie ihre Daten auf Reisen?

Die positiven Folgen des Verlusts digitaler Bilder

Wir haben die Fotografen Tod Seelie (Bild oben), Jim Jordan (Bild unten) und Kwai Lam zu ihren schlimmsten Verlusten befragt. „Ich möchte nicht einmal mehr daran denken“, sagt Seelie. „Mithilfe eines professionellen Service konnte ich einige der auf der Festplatte gespeicherten Bilder wiederherstellen, aber bei Weitem nicht alle.“

Jordan erzählt die Geschichte seines Datenverlusts: „Vor einigen Jahren ging mein komplettes RAID-System kaputt und ich musste Fotograf Jim Jordan mit Festplatten von Seagate zur Sicherung von Fotos
Abbildung 2: Foto von Jim Jordan, aufgenommen von Jim Jordan
die Festplatten an ein Unternehmen senden, das auf die Wiederherstellung von Daten spezialisiert ist. Es konnte Gott sei Dank ca. 85-90 % der Dateien wiederherstellen, aber das war eine wichtige Lektion für mich. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt Festplatten von Seagate verwende und meine gesicherten Daten noch einmal sichere. Ich habe gelernt, dass man niemals zu sicher sein kann, wenn es um das Sichern von Dateien geht.“

Lam machte folgende Erfahrung: „Vor einigen Jahren versagte nicht nur eine, sondern gleich zwei der Festplatten in meinem Archiviergerät (damals ein PC-Turm mit dem Betriebssystem Windows XP)”. „Ich konnte die Daten auch nicht wiederherstellen ... ich weiß nicht einmal, was genau verloren gegangen ist. Ich besitze immer noch Sicherungs-CDs aus dieser Zeit, hatte aber noch keine Gelegenheit, sie mir wieder anzusehen, also weiß ich immer noch nicht, was genau darauf zu finden ist.“
 

 

Ihre Sicherungssysteme

Jordan verwendet mehrere Speichersysteme für sein Fotografie- und Videoarchiv. „Hauptsächlich verwende ich ein RAID-System von Xyratex, das aus zwölf internen Festplatten von Seagate mit jeweils 3 TB besteht. So werden all meine Dateien automatisch in einem Archiv gesichert und ich muss mir keine Gedanken machen, wie aktuell meine Sicherung ist.“

„Ich habe auch ein Drobo Pro-System mit Festplatten von Seagate (3 TB), das als Sicherung meiner Sicherung dient“, so Jordan. „Und als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung habe ich zwei Festplattensätze für das Drobo-System. Ein Festplattensatz wird immer separat aufbewahrt.“ Sein System basiert auf einem Mac Pro-Servercomputer.


Abbildung 3: Foto von Kwai Lam, Water Series

Lam führt mithilfe zweier externer tragbarer Festplatten eine tägliche Sicherung und mithilfe einer externen Desktop-Festplatte eine wöchentliche Sicherung durch. Er sichert auch seinen Lightroom-Katalog. Die tragbaren Festplatten sind wie meine Negative: Eine Festplatte wird niemals gelöscht (und ich besitze mehrere Dutzend Festplatten, um das zu beweisen!). Momentan verwende ich eine GoFlex-Festplatte mit 1,5 TB und einen Thunderbolt-Adapter. Die Geschwindigkeit ist ganz unglaublich. Bei der internen Festplatte des MacBook Pro handelt es sich um eine „Momentus XT“, die sich für Lightroom ganz gut eignet.“

Aber Lam tut noch mehr. „Das Hauptarchiv ist eine RAID NAS-Box mit zehn Steckplätzen (Synology DS1010). Derzeit befinden sich darin 7 Barracuda-Festplatten mit 2 und 3 TB für eine RAID6-Kapazität von 9 TB (damit zwei Festplatten ohne Verluste ausfallen können).“

 

Seelie hat mehrere Festplatten-Setups verwendet, um seine Arbeitsdateien und sein ständig wachsendes Archiv zu verwalten. „Ich habe eine Firewire RAID-Festplatte verwendet, um extern arbeiten zu können. Sie ist schnell und bietet einen Redundanzschutz. Einmal im Monat werden alle Bilder bearbeitet. Wenn ich damit fertig bin, verschiebe ich eine Kopie dieser Dateien auf eine separate Festplatte, die die Daten sichern und schützen soll. Dann dupliziere ich diese Festplatte alle paar Monate und verwahre sie an einem anderen Ort.”

Er experimentiert auch mit den Möglichkeiten der Online-Sicherung, ist aber der Meinung, dass diese Möglichkeiten für die große Menge an zu speichernden Daten immer noch alles andere als ideal sind, wenn man dabei die verfügbaren Geschwindigkeiten des Internetanschlusses berücksichtigt.

Mobile Sicherung

Seelie verwendet eine Kombination aus Speicherkarten, die mithilfe einer tragbaren Festplatte gesichert werden, wenn er unterwegs ist. So gibt es immer zwei Kopien von jedem Foto.

„Ich verlasse mich immer auf mein Drobo-Laufwerk mit den vier Festplatten von Seagate (2 TB), wenn ich arbeite“, sagt Jordan. „Dabei handelt es sich um ein tragbares RAID-System mit einer großen Kapazität, das mich sehr beruhigt, weil ich weiß, dass die Fotos sicher und gesichert sind.“

Sowohl Seelie als auch Lam betonen, wie wichtig es ist, die Sicherungskopien an verschiedenen Orten aufzubewahren. Die Speicherkarten und die externe Festplatte von Seelie werden immer in verschiedenen Taschen aufbewahrt. Die beiden externen Festplatten von Lam und sein Laptop (auf den er Bilder herunterlädt) werden niemals in derselben Tasche verstaut – „Vorzugsweise werden sie an drei verschiedenen Orten aufbewahrt.“ Wenn es die Internetverbindung erlaubt, überträgt er auch Bilder an die NAS-Box in seinem Büro.

„Lösungen wie BlackArmor von Seagate, die eine ,persönliche Cloud‘ schaffen und es einem ermöglichen, aus der Ferne auf sein Archiv zuzugreifen, können überraschend nützlich sein“, merkt Lam an. „Dank des Fernzugriffs auf mein Archiv kann ich auch unterwegs noch Bilder in letzter Minute bearbeiten.“

Nicht ob, sondern wann

Festplatten können versagen. Das bestätigen alle drei Fotografen.

„Man darf das nicht einfach wegschieben und denken, dass die Festplatte schon nicht versagen wird“, so Jordan. „Seien Sie darauf vorbereitet, wenn es passiert, und sichern Sie Ihre Sicherungen mithilfe zuverlässiger Festplatten von Seagate. So mache ich es auch!“ Jordan fügt hinzu, dass die Wiederherstellung digitaler Fotos „wesentlich teurer ist als der Kauf zusätzlicher Festplatten“.

„Ein Freund von mir hat die Arbeit von drei Monaten verloren, als seine Desktop-Festplatte beim Laufen heruntergefallen ist“, warnt Lam. „Er hatte keine 100 US-Dollar in eine zusätzliche Festplatte investiert.“

In Teil 2 sprechen Jordan, Seelie und Lam darüber, wie sie gelernt haben, ihre digitalen Daten zu organisieren.
Weiter mit Teil 2.

Weitere Tipps erhalten Sie auf SeagateCreative — Kreative Tipps, Werkzeuge und Prozesse von bekannten Künstlern, Heimwerker-Genies und Ihnen.

—Von Christine Dorffi

Biografien

Jim Jordan fotografiert Prominente wie Leonardo Dicaprio, Drew Berrymore, Charlize Theron und Marisa Miller. Er arbeitet für Kunden wie Vogue, Vanity Fair, Elle und Marie Claire. Jim führt auch Regie und fotografiert nahtlose Kampagnen für Kunden wie Mercedes Benz, J Crew, American Express, Warner Brothers und viele weitere. Jim lebt derzeit in LA und NYC und fotografiert an den interessantesten Orten weltweit.

Kwai Lam ist ein Fotograf, der von Ort zu Ort zieht und sich auf Portraits und Performances spezialisiert hat. Den Großteil seiner Arbeit erledigt er zwar in den USA, aber er fotografiert und veröffentlicht auch international. Er ist oftmals Bestandteil spiritueller, zeremonieller und kontaktfördernder Gemeinschaften. Er lebt an der Zentralküste Kaliforniens und seine Arbeit konzentriert sich auf das Element Wasser. Seine Fotos werden z. B. in folgenden Medien veröffentlicht: Magical Blend, The Advocate und RFD Magazine.

Tod Seelie fotografiert in mehr als fünfundzwanzig Ländern auf fünf verschiedenen Kontinenten und wurde vor Kurzem von der New York Times porträtiert. Seine Arbeiten findet man unter anderem in folgenden Veröffentlichungen: The NY Times, New York Magazine, Rolling Stone, Spin, Men’s Journal, Juxtapoz, Thrasher, Vice, American Way, Art Forum, Art In America, Flash Art und Adbusters. Tod stellt seine Bilder allein und gemeinsam mit anderen Fotografen in New York, Berlin, Tokyo, Paris, Mailand, Sydney, San Francisco, Chicago und Miami, im Mass MoCA und der Philadelphia Art Alliance aus.

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