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Seagate Point of View IT-Konsumerisierung - eine nicht zu stoppende Entwicklung

Viele Trends bahnen sich durch die IT-Konsumerisierung ihren Weg vom Verbraucherbereich in Unternehmen, was eine wahre Explosion an beliebten Geräten und Anwendungen zur Folge hat, die aus IT-technologischer Sicht und im Hinblick auf Richtlinien kontrolliert werden müssen.

Viele der neuesten und sich am schnellsten ausbreitenden Entwicklungen im IT-Bereich, wie beispielsweise Web 2.0 oder Cloud-Dienste, nahmen ihren Anfang im Verbraucherbereich und fanden ihren Weg in die Unternehmen durch einen Vorgang, der als IT-Konsumerisierung bekannt ist. IT-Manager werden in ihren Unternehmen mit einer enormen Anzahl beliebter Geräte und Anwendungen konfrontiert, der sie unter technischen Gesichtspunkten und in Hinsicht auf Richtlinien kaum mehr Herr werden können.1 Diese Entwicklung wird sehr große Auswirkungen auf IT-Unternehmen haben. In der Tat konnte Gartner die Konsumerisierung als eine der Entwicklungen mit den größten Auswirkungen in der IT-Branche identifizieren.2 Werden diese Entwicklungen zu lange ignoriert, läuft ein Unternehmen Gefahr, seine Konkurrenzfähigkeit zu verlieren, da sich seine Mitarbeiter durch die IT-Richtlinien des Unternehmens zu stark eingeschränkt fühlen.

Große Unternehmen sind versuchsweise bereits dazu übergegangen, die Anschaffung von Hardware und Mobilgeräten ihren Mitarbeitern zu überlassen, wobei sie diese hierfür mit einem kleinen Geldbetrag (z. B. 1.000 US-Dollar) unterstützen. Die Mitarbeiter könnten dann diejenigen Geräte wählen, mit denen sie ihre Arbeit am effizientesten erledigen können.

Die daraus resultierende Vielzahl an verschiedenen Geräten innerhalb eines Unternehmens könnte jedoch zu einer Gefahr für die Datensicherheit werden, da auch die jeweiligen Anforderungen der enormen Vielzahl neuer Gerätefunktionen unterstützt werden müssten. Obwohl das Unternehmen dieses Risiko meistern muss, kann die gesteigerte Flexibilität dennoch dazu beitragen, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit mithilfe sozialer Medien, effizienterer Mobilgeräte sowie weiterer Cloud-basierter Dienste effizienter und schneller bewältigen können.

Die steigende Anzahl an Geräten, mit denen digitale Inhalte erzeugt, bearbeitet und über das Internet übertragen werden können, trägt dazu bei, dass mehr Speicherplatz benötigt wird. Wenn ein Unternehmen aber immer mehr verschiedene neue Geräte, soziale Medien und persönliche Vorlieben unterstützen soll, wird selbst die fähigste IT-Abteilung vor große Herausforderungen gestellt. Aus diesem Grund kann mit einer erheblichen Zunahme alternativer Modelle zur Bereitstellung und Beschaffung von IT-Technik gerechnet werden, die von den Unternehmen in ihre IT-Wertschöpfungskette integriert werden müssen.3

Die Endanwender werden künftig deutlich mehr Einfluss auf die IT-Technik ihrer Unternehmen haben, der jedoch von den Unternehmen mit den Sicherheitsbestimmungen, den Kosten, den Anforderungen von Geschäftsprozessen, den Bereitstellungsmodellen und der nötigen Flexibilität in Einklang gebracht werden muss. Laut einer weiteren Studie von Gartner werden Unternehmen bis 2012 durchschnittlich 3,3 Smartphone- oder Tablet-Plattformen unterstützen.4 Dies führt zu großen Investitionen in die mobile und die Remote-Sicherheit von IT-Technik. Endanwender werden auch weiterhin verschiedene Gerätetypen nutzen können, um von jedem Standort aus auf Unternehmensdaten zuzugreifen. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit und die zunehmende Verwendung persönlicher Geräte am Arbeitsplatz wird für jedes zukunftsorientierte Unternehmen ein wichtiges Thema sein.

Alle diese komplexen neuen und sich verändernden Anforderungen werden die Zunahme Cloud-basierter Lösungen und abonnementbasierter Angebote fördern. Das Wachstum der Cloud wird zu größeren und stärker zentralisierten Rechenzentren führen. Die Daten müssen an einem Ort gespeichert werden, der sich gut für die dauerhafte Datenspeicherung und ein Datenwachstum im Petabyte-Bereich eignet. Bei stärker zentralisierten Käufern von Speicherplatz wird sich dies vermutlich durch eine bessere Speicherausnutzung, weniger duplizierte Daten auf den Festplatten und unter Umständen sogar durch eine effizientere Speicherarchitektur bemerkbar machen. Außerdem wird bei Kaufverhandlungen über den Erwerb von Speicherlösungen die Verhandlungsbasis der Käufer gestärkt.

Diese Faktoren werden in der Speicherbranche sehr wahrscheinlich etwas zur Eindämmung des künftigen Datenwachstums im Petabyte-Bereich beitragen sowie zum Teil auch zur Verringerung der Gewinnspannen großer Anbieter von netzwerkbasierten Speicherlösungen.

Die Zukunft der IT wird eindeutig in zunehmendem Maße von Verbrauchertrends bestimmt. Das Ausmaß, in dem Unternehmen und Anbieter diese Entwicklungen für sich steuern können, wird über Erfolg oder Versagen entscheiden.

Fußnoten

1 IDC, IT-Konsumerisierung: Wie bewältigen CIOs die Komplexität?, Oktober 2010
2 Gartner, Wichtige Punkte für Web 2.0 und darüber hinaus, 2010, März 2010
3 Gartner, Wertlücke und Konsumerisierung könnten herkömmliche IT-Dienstleister bis 2015 in Bedrängnis bringen, August 2010
4 Gartner, Ergebnisse: Konsumerisierung wirkt sich auf Mobilitätsstrategien von Unternehmen aus, Dezember 2010

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