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Seagate Point of View Hosted Virtual Desktop

Geschäftsagilität fördert die Übernahme von HVD und HVD erfordert zusätzliche Speicherkapazität.

Hosted Virtual Desktop (HVD), Desktop-Virtualisierung, trennt mithilfe des Client-Server-Computermodells eine PC-Desktop-Umgebung von einem physischen Rechner.1 Dieses Modell teilt Aufgaben oder Arbeitslasten unter den Anbietern von Ressourcen oder Diensten (den so genannten Servern) und den Dienstanforderern (den so genannten Clients) auf.2 Mit anderen Worten, ein Client ist ein Gerät, wie z. B. ein PC, Tablet oder Laptop mit lokalem Speicher. Der Zweck von HVD ist es, einem Benutzer über seine Benutzerlegitimation den Zugriff auf bestimmte Anwendungen, Programme usw. auf einem zentralen Server zu ermöglichen. Der Zugriff ist von überall über ein geeignetes Gerät möglich, wie z. B. über PCs, Notebooks, Tablets oder sogar über Smartphones (Abbildung 1).

Abbildung 1. Grundlegende Infrastruktur für Hosted Virtual Desktop (HVD)

Nach einer kürzlich durchgeführten Gartner-Umfrage werden HVDs bis 2014 wahrscheinlich schon Client-Computing-Möglichkeiten für 70 Millionen Nutzer bereitstellen. Da die anfänglichen Einstiegskosten hoch sind, bietet nur die Implementierung von Benutzergruppen mit mindestens 250 Mitgliedern eine vernünftige Rentabilität. Daher gehen wir davon aus, dass vornehmlich mittlere und große Unternehmen HVDs einsetzen werden (Abbildung 2).3

 

  2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Installierte HVD-Basis (in Tausenden) 465 1.547 5.693 13.600 26.065 46.506 70.269
HVD-Nutzer (in Tausenden) 383 1.165 4.145 7.906 12.465 20.440 23.765
Installierte HVD-Basis, als Anteil an installierter Desktop-Basis (%) 0,1 0,4 1,3 3,1 5,9 10,4 15,5

Quelle: Gartner - Forecast: Hosted Virtual Desktops, Worldwide, 2010 – 2014 (2010 Update), Seite 9. Siehe Fußnote 3.

ABB. 2: HVD-Benutzerakzeptanz

In einer Gartner-Umfrage von 2011 sagten 70 % der Befragten auf die Frage, was die Investitionspläne ihrer Unternehmen in HVD-Technologie wahrscheinlich angekurbelt habe, dass die Suche nach Geschäftsagilität die treibende Kraft dafür gewesen sei. Beinahe 43 % der Befragten erwarten, dass sich der Einfluss von HVDs auf die Infrastruktur ihrer Rechenzentren im Kauf zusätzlicher Server und/oder zusätzlicher Speicherkapazität zeigen würde.4

Was bedeutet das für Seagate? HVDs sind durchaus eine positive Kraft. Zusätzlicher Speicher ist sowohl auf dem Clientgerät als auch auf Servern erforderlich, die für HVDs genutzt werden. Dadurch kann der Benutzer dann mühelos über den Client auf bereitgestellte Anwendungen und Programme zugreifen. Da größere Agilität ein wichtiges Merkmal von HVD ist (und der Benutzer somit über jedes beliebige geeignete Gerät Zugriff hat), kann er jederzeit und überall Inhalte erstellen. Da HVDs schließlich auch das Erstellen von Inhalten erleichtern und somit wahrscheinlich mehr Inhalte erstellt werden, wird gleichzeitig der Bedarf an Speicher gefördert. Laut Seagate haben sich die durchschnittlich ausgelieferten Petabyte seit 1995 pro Jahr um 55 % erhöht. Dieser Trend wird voraussichtlich anhalten und da Unternehmen, die HVDs implementieren, dafür wahrscheinlich zusätzlichen Bedarf an Servern und Speicherplatz haben, wird die Datenmenge sicherlich weiterhin steigen. Dafür ist wiederum noch mehr zusätzlicher Speicher erforderlich.

Fußnote:

1Wikipedia, Desktop Virtualization - http://en.wikipedia.org/wiki/Hosted_virtual_desktop

2wikipedia, Client-Server model - http://en.wikipedia.org/wiki/client%e2%80%93server_model

3Gartner, Forecast: Hosted Virtual Desktops, Worldwide, 2010 – 2014 (2010 Update), Seite 1 u. 9, 1. Dezember 2010

4Gartner, User Survey Analysis: The Impact of Server and Desktop Virtualization in the Data Center (Die Auswirkung der Server- und Desktop-Virtualisierung im Rechenzentrum), Worldwide 2010, Seite 13, 6. Januar 2011

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