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Tech. Erkenntnisse Optimierung des Stromverbrauchs durch die Technik PowerChoice™ von Seagate®

Optimierung des Stromverbrauchs durch die Technik PowerChoice™ von Seagate®

Da neue Technik sich kontinuierlich weiterentwickelt, wird es wahrscheinlich immer wichtiger, die Bereitstellungskosten sorgfältig zu analysieren. Damit anhand der Analysen eine Senkung der Gesamtkosten möglich wird, müssen sich die Unternehmen umfassend über die gesamte Cloud-Umgebung informieren – von den Anwendungen bis hin zur Hardware. Wenn es darum geht, die Gesamtkosten eines Rechenzentrums zu senken, spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle, unter anderem auch die Kühlkosten und die Häufigkeit der Nutzung der Speichergeräte. Der Stromverbrauch trägt zu einem nicht unerheblichen Teil zu den Gesamtkosten eines Rechenzentrums bei und wird aufgrund steigender Anforderungen hinsichtlich Leistung und Speicherkapazität wohl noch weiter zunehmen.

Der Stromverbrauch von Rechenzentren ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Wie ein vor Kurzem in der New York Times veröffentlichter Artikel von James Glanz mit dem Titel „The Cloud Factories: Power, Pollution and the Internet“ (Die Cloud-Fabriken: Verbrauch, Verschmutzung und das Internet) berichtete, haben die Rechenzentren in den USA 2010 insgesamt 76 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Das sind etwa zwei Prozent des landesweiten Energieverbrauchs. Trotz der Nachfrage nach immer mehr Speicherkapazität haben die Betreiber der Rechenzentren die Aufgabe, den Stromverbrauch zu senken, ohne dabei Abstriche bei der Leistung zu machen.

Die Optimierung eines komplexen Unternehmensrechenzentrums verlangt nach dynamischer Technik Da die Virtualisierung und die stetig wachsende Datenmenge nach immer mehr Speicherkapazität verlangen, ist der intelligente Umgang mit Energie zur Senkung der Gesamtkosten von entscheidender Wichtigkeit. Die Technik PowerChoice von Seagate, die speziell für Unternehmensumgebungen entwickelt wurde, bietet eine höhere Energieeffizienz und eine bessere Kontrolle über den Stromverbrauch von Festplatten.

PowerChoice stellt gegenüber früher verwendeter Technik eine Verbesserung dar und ermöglicht es, in Inaktivitätsphasen Strom zu sparen, wodurch der Stromverbrauch stärker gesenkt werden kann. Mit zunehmender Leerlaufzeit nimmt die Stromersparnis ebenfalls zu und die Reaktionszeit der Festplatten auf Befehle ist auch nach langen Phasen des Leerlaufs weiterhin kurz. Des Weiteren unterstützt die Technik PowerChoice vier einstellbare Modi, wodurch Unternehmen den Stromverbrauch erheblich besser kontrollieren können. Auf diese Weise ist eine Senkung des Energieverbrauchs um bis zu 54 Prozent möglich.

Weitere Informationen hierzu bietet ein 2011 in der Zeitschrift „Ars Technica“ veröffentlichter Artikel von Casey Johnston mit dem Titel „Ask Ars: are "green" hard drives really all that green?“ (Fragen Sie Ars: Sind „umweltfreundliche“ Festplatten wirklich so umweltfreundlich?). Laut diesem Artikel verbraucht eine Festplatte mit 1 TB Speicherkapazität, 3 Gbit/s und 32 MB Cache durchschnittlich 8,4 Watt. Für ein System mit 1.000 solchen Festplatten, das rund um die Ihr in Betrieb ist, würde das einen Stromverbrauch von etwa 201,6 kWh pro Tag bzw. von 73.584 kWh pro Jahr bedeuten. Laut der Amerikanischen Behörde für Arbeitsstatistik beträgt der Durchschnittspreis pro kWh in den USA 0,135 US-Dollar. Der Betrieb von 1.000 Festplatten würde also etwa 9.933 US-Dollar kosten. Mit PowerChoice könnte der Stromverbrauch dieses Systems auf 39.735 kWh pro Jahr verringert werden, wodurch die Kosten auf etwa 5.364,27 US-Dollar sinken würden. Die tatsächlichen Einsparungen für den Leiter eines Rechenzentrums wären aber vermutlich sehr viel höher, wenn man bedenkt, dass in den Rechenzentren von heute Festplatten mit sehr viel mehr Speicherkapazität und größerer Leistung zum Einsatz kommen. Und da Rechenzentren kontinuierlich um immer mehr Speicherkapazität erweitert werden, nimmt der Wert einer effizienten Technik dramatisch zu.

Diese Zahlen stimmen in der Tat mit dem Stromverbrauch überein, der von einem Experten für die Server von Facebook geschätzt wurde. Die Prognose besagt, dass jeder Facebook-Server etwa 300 Watt Strom benötigt, ganz zu schweigen davon, dass das Unternehmen möglicherweise über 180.000 Rechner betreibt. In anderen Rechenzentren ist der Stromverbrauch wahrscheinlich sogar noch höher, da Facebook sehr auf Effizienz bedacht ist.

Wenn man diese Einsparungen auf die Gesamtanzahl der Festplatten überträgt, die in den Rechenzentren heutzutage vermutlich zum Einsatz kommt, lassen sich noch beeindruckendere Ergebnisse erzielen. Manche Schätzungen besagen, dass in einem großen Rechenzentrum wie dem von Facebook etwa 100.000 Festplatten vorhanden sind, zumindest lautSebastian Anthonys Artikel „How big is the cloud?“ (Wie umfangreich ist die Cloud?) auf ExtremeTech.com. Doch bereits ein Rechenzentrum mit nur zehn Prozent der Gesamtkapazität von Facebook würde möglicherweise Einsparungen in Höhe von Zehntausenden von Dollar erzielen.

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