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Do More Speziell für die digitale Videoüberwachung entwickelte Festplatten

Um digitale Videoüberwachungssysteme in vollem Umfang nutzen zu können, muss man die grundlegenden Punkte verstehen, durch die die optimale Nutzung von Festplatten bestimmt wird. Die Speicherkapazität ist hierbei von entscheidender Bedeutung, da qualitativ hochwertigere Überwachungslösungen die Speicheranforderungen enorm ansteigen lassen.

Speziell für die digitale Videoüberwachung entwickelte Festplatten

Einführung
Der Markt für Videosicherheit hat ein phänomenales Wachstum erlebt, das zum Großteil auf die leistungsstarken neuen Möglichkeiten der digitalen Videoüberwachungslösungen zurückzuführen ist. Durch eine neue Generation hoch entwickelter Sicherheitssoftware bieten diese digitalen, festplattengestützten Systeme eine Kombination aus Leistung, Flexibilität und Strommanagement, die mit den alten bandgestützten Systemen einfach nicht umgesetzt werden konnte.

Da Sicherheitsfragen seit den Anschlägen vom 11.September nach wie vor eine tragende Rolle im alltäglichen Leben spielen, hat die verbesserte Videoüberwachung sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich äußerste Priorität. Ob auf Flughäfen oder in Regierungsgebäuden, in Banken, Bürogebäuden oder Fabriken – Videosicherheitssysteme sind ein unverzichtbares Hilfsmittel im Kampf gegen Kriminalität und zur Aufrechterhaltung der Sicherheit. 

Daher ist es nicht weiter überraschend, dass bandgestützte Überwachungssysteme immer rascher von digitalen, festplattengestützten Videoüberwachungssystemen abgelöst werden. Diese festplattengestützten Lösungen ermöglichen aufgrund ihrer bis dato unbekannten Leistungsfähigkeit eine Vielzahl an Vorteilen und Möglichkeiten:

  • bessere Bildqualität
  • mehr aktive Kameras und Speicherarchivierung
  • schnellere Aufnahme und schnellerer Zugriff
  • verbesserte Datenverwaltungsfunktionen
  • fortschrittliche, intelligente Bilderkennungssysteme

Speicherkapazität und benutzerdefinierbare Funktionen sind entscheidend
Um digitale Videoüberwachungssysteme in vollem Umfang nutzen zu können, muss man die grundlegenden Punkte verstehen, durch die die optimale Nutzung von Festplatten bestimmt wird. Die Speicherkapazität ist hierbei von entscheidender Bedeutung, da qualitativ hochwertigere Überwachungslösungen die Speicheranforderungen enorm steigern. So kann beispielsweise die Hinzunahme zusätzlicher Kameras den Sicherheitsbereich ausweiten, allerdings müssen in diesem Fall auch mehr Daten gespeichert werden. Ähnlich verhält es sich mit einer höheren Aufzeichnungsrate und Auflösung. Die Bildqualität wird dadurch zwar verbessert, jedoch ebenfalls zu Lasten höherer Speicheranforderungen.

Die Archivierung der Aufnahmen muss bei der Wahl der Speicherkapazität ebenfalls berücksichtigt werden. Eine kurzzeitige Archivierung kann zu enormen Datenmengen führen und längere Archivierungszeiträume erhöhen die benötigte Speicherkapazität noch zusätzlich.

Rund um die Uhr aktive Überwachungsumgebungen stellen hohe Anforderungen an die Langlebigkeit einer Festplatte. Auch dieser Faktor ist bei potenziell kritischen Sicherheitsdaten zu berücksichtigen und es ist klar, dass Festplatten mit anwendungsspezifischen Funktionen zu bevorzugen sind, da sie die Zuverlässigkeit erhöhen. Die Anforderungen an Festplatten für die Videoüberwachung sind enorm: Erwartet werden Schreibauslastungen von bis zu 95 % bei normalerweise ununterbrochenem Betrieb.

Sparen am falschen Ende
Um den oben beschriebenen hohen Kapazitätsanforderungen gerecht zu werden, haben sich einige Sicherheitsexperten für die Verwendung von Low-End-Festplatten der Desktop-Klasse mit mittlerer Speicherkapazität entschieden. Ziel dabei war es, die Speicherkosten zu minimieren. Leider war dieses Vorhaben nur von wenig Erfolg gekrönt.

Der Einsatz von Desktop-Festplatten mit beschränkter Kapazität bringt beträchtliche Einschränkungen und eine größere Belastung der Videosicherheitssysteme mit sich, die jede Art theoretisch möglicher Kosteneinsparung wieder zunichte machen. Die Beschränkungen ergeben sich aufgrund der eingeschränkten Kapazität solcher Festplatten. Da viele Videosicherheitssysteme nur über eine fest vorgegebene Anzahl an Steckplätzen verfügen, können sie den Kapazitätsanforderungen nicht gerecht werden, die sich durch zusätzliche und qualitativ hochwertigere Video-Streams ergeben. Eine längerfristige Archivierung der Aufzeichnungen ist selbstverständlich ebenfalls nicht möglich.

Die zusätzliche Belastung, die sich aus dem Einsatz kostengünstiger Desktop-Festplatten ergibt, ist ähnlich problematisch. Da keine anwendungsspezifischen Funktionen für das Strommanagement vorhanden sind, kann es zu überhitzungsbedingten Ausfällen der Festplatten kommen, da diese den langen Betriebszeiten im Rahmen von Überwachungskonfigurationen nicht gewachsen sind.

Darüber hinaus wird eine größere Anzahl an Festplatten mit mittlerer Speicherkapazität benötigt, um den Speicherplatzanforderungen gerecht zu werden. Dies wiederum führt zu zusätzlichem Problempotenzial. Diese Unmenge an Festplatten nimmt mehr Raum ein als nötig, verursacht einen höheren Stromverbrauch und generiert mehr Wärme (ein entscheidender Punkt hinsichtlich einer geringeren Lebensdauer der Festplatte).

Speziell entwickelte Kapazität
Einfach ausgedrückt stellen Videosicherheitslösungen einzigartige Anforderungen, für deren Erfüllung speziell entwickelte Festplatten erforderlich sind. Solche Festplatten bieten im Vergleich zu Desktop-Festplatten überzeugende Vorteile, verursachen gleichzeitig aber nur geringfügig höhere Kosten, die hinsichtlich der Gesamtkosten für das System unbedeutend sind.

Die offensichtlichsten und unmittelbaren Vorteile dieser speziell für Überwachungsaufgaben entwickelten Festplatten ergeben sich aufgrund der außergewöhnlich großen Speicherkapazität (bis zu 3 TB). Somit können ununterbrochene Videoaufnahmen von bis zu 42 Tagen in hoher Qualität aufgezeichnet werden [1280 x 1024 Auflösung, 30 Frames/Sekunde (fps), komprimierte H.264-Videoaufnahmen].

Alternativ können problemlos weitere Video-Streams hinzugefügt werden, um die Sicherheitsabdeckung zu erweitern. Mit dem Vierfachen der Speicherkapazität vieler Low-End-Festplatten der Desktop-Klasse bietet eine Überwachungsfestplatte mit 3 TB ausreichende Kapazität, falls zusätzliche Kameras eingesetzt werden müssen. Dies ermöglicht eine enorme Erweiterung des Erfassungsbereichs des digitalen Überwachungssystems. Sollten Videobilder mit höherer Auflösung benötigt werden, ist auch dies dank der großzügigen Speicherkapazität der speziell entwickelten Festplatten problemlos möglich.

Archivierte Überwachungsvideos können ein wichtiges Hilfsmittel für die Vorhersage und den frühzeitigen Ausschluss potenzieller Sicherheitsrisiken sein. Überwachungsfestplatten mit großer Speicherkapazität ermöglichen einen sehr viel längeren Archivierungszeitraum als Desktop-Festplatten mit geringerer Speicherkapazität. Dadurch stehen für schnelle Überprüfungen und Analysen mehr Videodaten zur Verfügung.

Speziell entwickelte Funktionen
Die von Überwachungssystemen aufgezeichneten Bilder sind von Natur aus kurzlebig. Wenn diese flüchtigen Momente aufgrund eines Festplattenversagens verloren gehen, können sie nicht wiederhergestellt werden und die enthaltenen Informationen gehen verloren. Daher sollten Festplatten mit kundenspezifischen Funktionen für den intelligenten Umgang mit dem Wärmemanagement und dem Stromverbrauch fester Bestandteil jeder digitalen Überwachungslösung sein.

Speziell für die digitale Videoüberwachung entwickelte Festplatten

Speziell für die Überwachung entwickelte Festplatten sind für die Verwendung in Sicherheitsanwendungen optimiert und verfügen über fortschrittliche Möglichkeiten des Strommanagements. In solchen Videosicherheitssystemen, in denen enorme Datenmengen gespeichert werden, kann die große Anzahl an benötigten Festplatten beim Start des Systems eine Herausforderung hinsichtlich des Stromverbrauchs darstellen. Diesem Problem kann mit für die Überwachung optimierten Festplatten begegnet werden, die beim Start weniger Strom ziehen und daher die Verwendung von Stromversorgungen ermöglichen, die weniger Wärme erzeugen.

Überwachungsfestplatten nutzen diese Energiesparfunktionen auch im normalen Betrieb. Jede Festplatte des Systems kann in den Stromsparmodus versetzt werden, wenn sie nicht aktiv verwendet wird. Auf diese Weise wird die Kühleffizienz des Systems und somit die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems verbessert. (Außerdem bedeutet die aufgrund der großen Speicherkapazität von Überwachungsfestplatten mögliche geringere Anzahl an Festplatten weniger potenzielle Fehlerquellen und eine geringere Wärmeentwicklung im System.)

Des Weiteren geht der erweiterte Funktionsumfang von Überwachungsfestplatten über bloße Energieeffizienz und reines Strommanagement hinaus. Darüber hinaus sind sie für Schreibleistung in Pufferungs-Firmware für Suche und Schreiben optimiert. Dies ist entscheidend für Workloads in Videoüberwachungssystemen, in denen das Schreiben von Daten bis zu 95 % der Nutzung der Festplatte ausmacht. Die angemessene Leistung und die Lebensdauer der Festplatte hängen stark von der verbesserten Schreibfunktion ab. Da sie den Befehlssatz ATA-7 unterstützen, kann das Lese- und Schreibprofil von Überwachungsfestplatten auch für die video- bzw. datenspezifische Verwendung angepasst werden.

Fazit
Da Sicherheit sowohl bei Unternehmen als auch Regierungen zunehmend eine höhere Priorität genießt, ist die Nachfrage nach digitalen Videoüberwachungssystemen so groß wie nie zuvor. Zwar könnten schmale Budgets einige Sicherheitsexperten dazu verleiten, beim Speicher zu sparen, indem sie zu Schnäppchenpreisen angebotene Desktop-Festplatten verwenden, doch werden die kurzfristigen Kosteneinsparungen aufgrund dieser Vorgehensweise durch die beträchtlichen Kompromisse, die dabei eingegangen werden müssen, bei Weitem wieder aufgewogen.

Durch speziell zu diesem Zweck entwickelte Überwachungsfestplatten sind Videosicherheitssysteme jetzt in der Lage, optimale Speicherkapazität, Leistung und Effizienz zu ermöglichen. Dieser neuen Generation von Festplatten ist es vorherbestimmt, eine tragende Rolle bei der weiteren Entwicklung von Überwachungsanwendungen einzunehmen.

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