X

Tech. Erkenntnisse Festplatten mit Selbstverschlüsselung von Seagate® – Gesamtkosten

Die Datensicherheit ist in der IT-Branche in der letzten Zeit heiß diskutiert worden. Besonders da immer mehr wichtige Ressourcen der Cloud anvertraut werden, möchte die Geschäftsführung zumindest eine gewisse Sicherheit, dass diese Daten gut geschützt sind. Für die Betreiber von Rechenzentren können nachlässige Sicherheitsvorkehrungen eine erhebliche Belastung darstellen, die in Form von Bußgeldern und Kundenverlusten die Gesamtkosten steigen lässt.

Auf den sich derzeit im Einsatz befindenden Speichergeräten werden erhebliche Mengen vertraulicher Daten gespeichert und täglich verlassen etwa 50.000 Festplatten die Rechenzentren. Das Department of Revenue des Bundesstaats South Carolina beispielsweise musste seine Lektion bezüglich des Risikos der Speicherung großer Datenmengen erst vor Kurzem auf schmerzhafte Weise lernen, als 3,6 Millionen persönliche Datensätze Opfer eines Datenangriffs wurden. Wie USAToday berichtete, beinhalteten diese Daten Steuerinformationen von 650.000 Unternehmen und selbst wenn die Hacker nur ein Prozent der Daten für sich nutzen konnten, könnte das einen Verlust von 338 Millionen US-Dollar bedeuten. Es mag sich hierbei vielleicht um ein sehr extremes Beispiel handeln und nicht jede Datenschutzverletzung wird zu derart katastrophalen Auswirkungen führen. Doch das Risiko ist für die Betreiber der Rechenzentren durchaus real, da sie auf ihrer Hardware immer größere Datenmengen in digitaler Form speichern.

Hürden für die Verschlüsselung
Es gibt zwei große Hürden, die viele Unternehmen an der Implementierung einer Festplattenverschlüsselung hindern. Paul Mah, Editor von FierceCIO, merkt an, dass eine Verschlüsselung sowohl teuer als auch schwer zu implementieren sein kann. Die begrenzte Verfügbarkeit und die zeitlichen Anforderungen für die Bereitstellung der meisten Softwarelösungen lassen sie als mögliche Kandidaten für eine Festplattenverschlüsselung der Enterprise-Klasse von vorneherein ausscheiden.

Ein weiterer Faktor, der den Datenschutz zusätzlich erschwert, ist, dass viele Softwarelösungen nur widerstrebend mit bereits vorhandener Software zusammenarbeiten. Dadurch kann es bei einigen Dateien zu einer unvollständigen Ver- und Entschlüsselung kommen.

Trotz der Herausforderungen und Kosten ist das Risiko, in der heutigen Zeit keine Verschlüsselung zu verwenden, für den Großteil der Unternehmen enorm hoch. Laut Mah kann bereits der Verlust eines einzigen Laptops zum Verlust von Tausenden von Datensätzen führen. Wenn dieses Risiko jetzt auf die in einem Rechenzentrum durchschnittlicher Größe gespeicherten Datenmengen übertragen wird, ist es bei Weitem zu hoch, um die Bedrohung durch einen möglichen Datenangriff zu ignorieren.

Unternehmen benötigen einen besseren Datenschutz
Es gibt zahlreiche Gründe, warum Datenschutzvorkehrungen lückenhaft sein können. Die moderne Technik ist komplex und die Bereitstellung effektiver Sicherheitslösungen kann ohne die richtigen Hilfsmittel gleichermaßen zeitaufwändig wie finanzintensiv sein. In den meisten Fällen mangelt es einfach an klaren Richtlinien zur Datensicherheit, in denen exakt vorgeschrieben wird, wie und welche Daten geschützt werden sollen.

Die sich selbst verschlüsselnden Festplatten von Seagate optimieren diesen Vorgang dahingehend, dass der Großteil des betrieblichen Aufwands entfällt. Es ist jedoch zu beachten, dass für einen umfassenden Datenschutz mehr erforderlich ist als nur eine Technik. Festplatten mit Selbstverschlüsselung gestatten Unternehmen den sicheren Schutz ruhender Daten. Sie sollten allerdings nicht als einziger Ersatz für weitere Verschlüsselungslösungen betrachtet werden. Wenn sich beispielsweise ein Angreifer Zugriff auf einen Server verschafft, der wiederum Zugriff auf eine nicht gesicherte Festplatte hat, kann dieser Angreifer die auf der Festplatte gespeicherten Daten anzeigen. Um sich vor dieser Art der Bedrohung zu schützen, verwenden die Eigentümer der Geräte üblicherweise eine Verschlüsselung des Dateisystems. Doch leider eignen sich softwaregestützte Lösungen nicht für größere Datenmengen, da sie den Prozessor des Systems zusätzlich belasten. Das bedeutet, dass durch eine Priorisierung festgelegt werden muss, welche Daten verschlüsselt werden sollen und wo die größten Bedrohungen lauern.

Wie man sich sicher vorstellen kann, bleiben auf diese Weise erhebliche Datenmengen anfällig für Angriffe, sobald ein Speichergerät nicht mehr der Kontrolle seines Eigentümers unterliegt. Bei Festplatten mit Selbstverschlüsselung wird die Verschlüsselung vom Gerät selbst vorgenommen. Sie können also für die erforderliche Sicherheit sorgen, ohne dass Sie die bei softwaregestützten Lösungen häufig auftretenden Leistungseinbußen in Kauf nehmen müssen. Eine Priorisierung der zu verschlüsselnden Daten ist ebenfalls nicht mehr nötig. Die Gesamtkosten können dadurch noch weiter gesenkt werden, indem die Effizienz sowohl des Betreibers als auch der Technik selbst erhöht wird.

Markierung:

Ähnliche Produkte
Laptop Ultrathin HDD
Laptop Ultrathin HDD von Seagate

Die dünnste, leichteste Festplatte mit großer Speicherkapazität für schlanke Laptops.

1200 SSD
1200 SSD von Seagate

Servervirtualisierungen, Online Transaction Processing, Hochleistungs-Computing und anspruchsvolle Datenanalysen.

Enterprise Capacity 3.5 HDD
Enterprise Capacity 3.5 HDD

Weltweit schnellste Nearline-Festplatte mit 6 TB und Selbstverschlüsselung zum Speichern großer Datenmengen

ÄHNLICHE RESSOURCEN
Seagate ist der weltweit führende Hersteller von in Cloud-Computern und -Speichern eingesetzten Festplatten.
Die Nachfrage nach Speichergeräten in einer vernetzten Datenwelt

Cloud-Daten-Ökosysteme erfordern digitale Speicherkapazität

Weitere Informationen