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Tech. Erkenntnisse Senkung der Gesamtkosten im Rechenzentrum durch vertikales Denken

Senkung der Gesamtkosten im Rechenzentrum durch vertikales Denken

Die Datenexplosion hält für die digitale Geschäftswelt zahlreiche Herausforderungen parat. Bereits vor der Verwaltung oder Auswertung der Informationen müssen die Unternehmen in der Lage sein, diese Informationen auch zu speichern.

Timothy Chou, der für CFO Online. schreibt und als Dozent an der Stanford University tätig ist, bemerkte, dass die Rechenzentren von Unternehmen für sehr viel mehr zuständig sind als zuvor. Früher war es laut Chou so, dass der Computer des Unternehmens mit einer angemessenen Stromversorgung und Kühlung in einem Raum untergebracht werden konnte. Heute jedoch müssen in den Mainframe-Räumlichkeiten sämtliche Rechen-, Speicher-, Rechenzentrums- und Netzwerkressourcen untergebracht werden. Das bedeutet, dass die meisten Unternehmen ihr Computing-Ökosystem keinesfalls mehr in nur einem Raum unterbringen können. Oftmals erstreckt sich dieses System sogar über die Mauern des Unternehmens hinaus. Aus diesem Grund mussten die für die Ressourcenoptimierung zuständigen Geschäftsleute ihre Strategien komplett neu überdenken.

Eines der Probleme liegt laut Chou darin, dass viele Unternehmen noch mit den veralteten Praktiken aus der Zeit arbeiten, in der das Enterprise Computing noch einfacher war. Er sagt, dass die für die Verwaltung der internen Infrastruktur verantwortlichen Gruppen und die für die Verwaltung der Cloud-Dienste zuständigen Teams oftmals nicht zusammenarbeiten, obwohl die Gesamtkosten für die Architektur des Enterprise Computing eng miteinander verwoben sind. Dieses Problem wird sogar noch weiter verstärkt, wenn unterschiedliche Teams nicht klar und deutlich mit anderen Geschäftsbereichen kommunizieren.

„Beispielsweise konzentriert sich die für geeignete Immobilien zuständige Gruppe darauf, die günstigsten Standorte zu finden, ohne dabei darauf zu achten, wie hoch die Kosten für die Stromversorgung und die Bereitstellung der erforderlichen Netzwerkbandbreiten ausfallen, die für den Zugriff auf das Rechenzentrum nötig sind“, erklärt Chou. „Außerdem wird sich die Gruppe vermutlich nur selten Gedanken über Latenzprobleme oder die Sicherheit des gewählten Standorts machen. (Befindet sich der Standort in der Tornadoschneise? Wen interessiert das schon, solange er günstig ist?) “

Gesamtbetriebskosten: Vertikales Denken
Wie Chous Ausführungen unterstreichen, müssen sich Unternehmen zur Senkung ihrer IT-Ausgaben darauf konzentrieren, die Zusammenarbeit ihrer technischen Teams zu fördern und gemeinsam mit ihren Cloud-Anbietern die Punkte mit dem für sie größten Nutzen herauszuarbeiten. Laut Chou ist die Nutzung von gemeinsamen Erfahrungswerten und vernetzten Technologien unerlässlich, um die Kosten für die modernen Computing-Ökosysteme der Unternehmen im Griff behalten zu können. Beispielsweise kann die Entscheidung zum Erwerb von mehr Cloud-Speicher Auswirkungen auf zahlreiche weitere Systeme haben (Bandbreite, Sicherheit, Verfügbarkeit, Gesamtleistung), was bei der Migration der digitalen Daten auf die neue Technik noch komplizierter werden kann. Anschließend müssen die Unternehmen ermitteln, wie wichtig die Daten sind, und entsprechende Schutzmechanismen wie Sicherungen und Verschlüsselungen implementieren, die sich dann wiederum auf die Speicherkapazität und die Leistungsanforderungen auswirken.

Der strategische Einsatz von Speicherkapazität
So wie sich jedes Unternehmen über seine technische Ausrüstung aus Sicht der Gesamtkosten Gedanken machen muss, muss jeder Betreiber eines Rechenzentrums darauf achten, dass er bei der Wahl der Hardware der Optimierung stets Priorität einräumt. Durch das, was Seagate als strategischen Einsatz von Speicherkapazität bezeichnet, können Unternehmen ihre Leistung optimieren und dabei vermeiden, dass sich ihre Ausgaben unkontrolliert in die Höhe schrauben. Bei diesem Ansatz kommen miteinander vernetzte Technologien zum Einsatz, um die Gesamtkosten auf verschiedene Weise zu senken, beispielsweise durch die Senkung des Stromverbrauchs, durch eine Verringerung der Stillstandszeiten sowie durch Optimierung von Software und Sicherheit. Und die Technik von Seagate ist dafür prädestiniert, in den zur Senkung der Gesamtkosten wichtigsten Bereichen eingesetzt zu werden.

Die Technik PowerChoice™ von Seagate®
Es ist kein Geheimnis, dass die Datenmengen stetig wachsen und dass dieser Umstand zahlreiche Herausforderungen für die moderne Geschäftswelt mit sich bringt. Aus der Sicht des Betreibers eines Rechenzentrums bedeuten größere Datenmengen letztendlich einen höheren Stromverbrauch. Mit PowerChoice kann die Effizienz der Festplatten gesteigert werden, wodurch sich die Gesamtkosten direkt senken lassen.

Die Technik RAID Rebuild™ von Seagate
Ausfallzeiten sind etwas, das die meisten IT-Fachleute am liebsten vermeiden würden, doch an der Ausarbeitung eines Krisenplans führt dennoch kein Weg vorbei. Viele Rechenzentren verlassen sich auf die Technik RAID, um für den Fall eines Festplattenfehlers für Redundanz zu sorgen. Das Problem dabei ist, dass die Speicherkapazität schneller wächst, als die Wiederherstellungslösungen Schritt halten können. Es kann mehrere Stunden oder sogar Tage dauern, um das RAID-Set wiederherzustellen. Durch diese Ausfallzeiten verlieren die Unternehmen sowohl Zeit als auch Geld. Aus diesem Grund ist es wichtig, Ausfälle in die Gesamtkosten für ihre Technik mit einzubeziehen. Andererseits beschleunigt die Technik RAID den Wiederherstellungsvorgang und sorgt für eine bessere Beibehaltung der Datenintegrität, indem das Risiko sekundärer Datenverluste minimiert wird.

Instant Secure Erase von Seagate
Die meisten Unternehmen speichern wertvolle Informationen. Hierbei kann es sich beispielsweise um private Mitarbeiterdaten oder um geistiges Eigentum handeln. Wenn Festplatten aus dem Rechenzentrum entfernt werden, kann es sein, dass auf vielen noch Daten gespeichert sind. Dadurch entsteht ein erhebliches Risiko aufgrund potenzieller Datenlecks, die dazu führen können, dass die Unternehmen Bußgelder zahlen müssen oder von den Kunden verklagt werden. Mit Instant Secure Erase (ISE) von Seagate können gespeicherte Daten sehr viel schneller gelöscht werden (bis zu 3 TB Daten in weniger als einer Sekunde sind möglich), sodass die Unternehmen ihre Hardware sicher außer Dienst stellen oder einem anderen Verwendungszweck zuführen können.

Festplatten mit Selbstverschlüsselung
Eine weitere Schwachstelle, die viele Unternehmen beseitigen müssen, ist das Risiko, dass ruhende Daten gestohlen werden könnten. Die herkömmliche softwaregestützte Verschlüsselung hat ihre eigenen negativen Auswirkungen auf die Gesamtkosten, da hierfür CPU-Zyklen erforderlich sind, die sich auf die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems auswirken können. Mit sich selbst verschlüsselnden Festplatten, gemäß FIPS 140-2 zertifizierte Modelle eingeschlossen, ist dafür gesorgt, dass die Datensicherheit aufrechterhalten wird, ohne Abstriche bei der Leistung machen zu müssen.

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