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Sicherungsplanung

Vom Zwei-Personen-Unternehmen über national tätige Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen benötigt jedes Unternehmen einen effektiven Sicherungsplan, um die Einhaltung lokaler und bundesweiter Gesetze zu gewährleisten und das Unternehmen vor Datenverlust zu schützen.

Kleine und mittlere Unternehmen

Wenn Sie ein kleines Unternehmen besitzen, verfügen Sie wahrscheinlich nicht über eine eigene IT-Abteilung, die Ihr Netzwerk verwaltet. Ihr Netzwerk wird vielleicht in Teilzeit von einem technischen Angestellten, einem Berater, einer Agentur oder von Ihnen selbst betreut. Egal, welche Lösung Sie derzeit haben, hat die Analyse Ihrer Anforderungen und die Erstellung eines Sicherungsplans entscheidende Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Unternehmens.

Edward Kumar, ein technischer Berater, der ein kleines Unternehmen im Silicon Valley betreibt, fasst es folgendermaßen zusammen: „Sie müssen sich selbst fragen: Bin ich noch im Geschäft, wenn ich diese Daten verliere?“ Kumar empfiehlt, sich bei der Planung einer Sicherungsstrategie folgende Fragen zu stellen:

  • Wie viele Daten besitzen Sie? Wie schnell vermehren Sie sich?
  • Ist es in Ihrer Branche vorgeschrieben, bestimmte Daten zu speichern? Wenn ja, wie lange?
  • Wie viel Datenverlust verkraftet Ihr Unternehmen?
  • Welches Speichermedium sollten Sie einsetzen?
  • Wie viel Zeit nimmt Ihr Sicherungsplan in Anspruch? Wie viele Arbeits- und Materialkosten entstehen?

Große Unternehmen

Große Unternehmen verfügen über eigene IT-Angestellte, die dafür Sorge tragen, dass die wichtigen Daten des Unternehmens gesichert werden und verfügbar sind. Unternehmen stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob sie Daten sichern sollen, sondern vielmehr, welches Medium sich am besten für das Unternehmen und die Einhaltung der aktuellen Gesetzgebung wie Sarbanes-Oxley und HIPAA eignet.

Auswahl des Mediums

Abhängig von der Wichtigkeit der Daten bewegt sich die Sicherungshäufigkeit wohl zwischen sofort und einmal wöchentlich. Als Teil der Planung müssen Unternehmen Ihre Daten in unterschiedliche Kategorien unterteilen und diesen eine entsprechende Sicherungshäufigkeit zuweisen. So reicht es beispielsweise in den meisten Fällen aus, E-Mails alle 24 Stunden zu sichern, während die Kreditkartendaten auf E-Commerce-Websites gegebenenfalls schnelle RAID-Systeme erfordern, die Transaktionen sofort sichern.

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich bei ihren wichtigsten Daten, also missionskritischen Daten, die so schnell wie möglich wiederhergestellt und verfügbar sein müssen, für festplattenbasierte Lösungen.

Datenspeicherbestimmungen

Diesbezügliche Gesetze dienen meist dem Schutz des Verbrauchers und schreiben vor, dass Daten eines bestimmten Typs gespeichert und aufbewahrt werden müssen. Der Sarbanes-Oxley Act von 2002 ist wohl die Bestimmung mit den weitreichendsten Folgen. Er regelt, wie Finanzdaten gespeichert und weitergegeben werden. Da die Erstellung und Verwaltung von Finanzdaten zum allergrößten Teil elektronisch erfolgt, müssen IT-Kontrollmechanismen eingesetzt werden, um die Integrität und Sicherheit dieser Daten sicherzustellen.

Ganz egal, wie groß Ihr Unternehmen ist, ein gut durchdachter Sicherungsplan ist für den Schutz Ihrer wichtigsten Unternehmensdaten unerlässlich.

 
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