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![]() Wie kann ich feststellen, welcher Laufwerkstyp in meinem Computer verwendet wird? SystemtypAktuelle Computer arbeiten mit einer Serial-ATA-Schnittstelle. Computer, die älter als ein Jahr sind, verwenden jedoch unter Umständen noch eine ATA-Schnittstelle. Am besten schlagen Sie im Handbuch Ihres Computers nach, welchen Festplattentyp Sie für Ihren PC benötigen. Dort sollte stehen, ob Ihr Computer Serial-ATA (SATA)- oder ATA-Festplatten (auch bezeichnet als IDE) verwendet. Falls Sie das Handbuch nicht zur Hand haben und das Upgrade selbst durchführen möchten, können Sie den Festplattentyp auch über die Festplattenanschlüsse am Motherboard ermitteln. Ein ATA-Anschluss benötigt ein Flachbandkabel (etwa 50 mm breit) mit einer großen Anzahl an Rillen. Das Kabel für einen SATA-Anschluss ist dagegen viel dünner (etwa 8 mm breit). Siehe die Beispielbilder weiter unten. ATA-FestplattenBei Ultra ATA-Modellen kann es sich um Ultra ATA 33, 66 oder 100 und in manchen Fällen Ultra ATA 133 handeln. Diese Festplatten sind alle jeweils abwärtskompatibel mit den älteren ATA-Schnittstellen und arbeiten neben dem aktuellen Modus auch in diesen langsameren Modi. Die gewählte Festplatte arbeitet in dem schnellsten Modus, den Ihr Festplatten-Controller in Ihrem Computer unterstützt. Wenn Sie einen Ultra ATA 66-, 100- oder 133-Controller besitzen, hat der 40-Pin-Anschluss am Festplatten-Controller normalerweise eine blaue Kunststoffummantelung an den Pins. Bei dem Kabel für diese Modi muss es sich um ein 40-Pin-Flachbandkabel mit 80 Adern handeln, das auch als Ultra-ATA-Kabel bezeichnet wird. Wenn Sie einen Ultra-ATA-33- oder einen Standard-ATA (entweder IDE oder EIDE)-Controller besitzen, sind die Pins entweder schwarz oder gar nicht ummantelt. Hier können Sie ein Standard-40-Pin-ATA-Kabel mit 40 Adern oder, wenn Sie sich nicht sicher sind, ein Ultra ATA-Kabel verwenden.
Serial-ATA (SATA)-FestplattenFestplatten mit Serial-ATA-Schnittstelle sind für eine problemlose Installation ausgelegt. Eine SATA-Festplatte verfügt über ein eigenes Kabel, das direkt am SATA-Host-Adapter oder an einem Serial-ATA-Port am Motherboard angeschlossen wird. Außerdem benötigen SATA-Festplatten im Gegensatz zu Parallel-ATA (PATA)-Festplatten keine Jumper, um als „Slave“ oder „Master“ konfiguriert zu werden. SATA-Festplatten der ersten Generation (SATA I) bieten eine Burst-Übertragungsrate von 150 MB/s (1,5 Gbit/s), während SATA-Festplatten der zweiten Generation (SATA II) eine Burst-Übertragungsrate von 300 MB/s (3,0 Gbit/s) bieten. Der Jumper-Block neben dem SATA-Schnittstellenanschluss bei SATA-Festplatten mit 300 MB/s kann verwendet werden, um für die Festplatte den SATA-Modus mit 150 MB/s zu erzwingen, damit sie mit älteren SATA-Controllern verwendet werden kann, die nur eine Burst-Übertragungsrate von 150 MB/s unterstützen. Sie können in demselbem System sowohl SATA- als auch PATA-Festplatten verwenden, solange beide Schnittstellentypen unterstützt werden. Ältere Computer verfügen unter Umständen nicht über SATA-Anschlüsse. In diesem Fall kann ein zusätzlicher SATA-Host-Adapter verwendet werden, um SATA-Festplatten nutzen zu können. Auf dieses Weise können Sie Ihr vorhandenes System problemlos SATA-kompatibel machen, ohne PATA-Festplatten entfernen zu müssen.
SCSI-FestplattenEventuell verfügen Sie über einen zusätzlichen SCSI-Controller oder aber haben nur einen SCSI-Controller in Ihrem System. Dieser Controller wird gelegentlich auch als Host-Adapter bezeichnet. Diese SCSI-Controller liegen in unterschiedlichsten Typen bzw. SCSI-Revisionsstufen vor. Jeder Typ besitzt seine eigenen typischen Festplattenanforderungen. Beispielsweise könnten Sie ein Narrow-SCSI-Flachbandkabel (Breite ca. 61 mm) mit einem 50-Pin-Controller und einer Festplatte besitzen. Dies erkennt man an der rechteckigen Form des Steckers mit zwei Reihen von jeweils 25 Pins an der Festplatte. Oder Sie haben ein Wide-SCSI-Flachbandkabel (Breite ca. 42 mm) mit einem 68-Pin-Stecker an der Festplatte. Dies würden Sie an der trapezartigen D-Form des weiblichen Anschlusses an der Festplatte erkennen. Es gibt verschiedenste SCSI-Schnittstellen wie Fast SCSI-2 Wide, Ultra Wide, Ultra2 LVD, Ultra160 LVD (auch als Ultra 3 bezeichnet) oder Ultra320 LVD. Das benötigte Festplattenmodell hängt von dem Festplattencontroller ab, den Sie einsetzen. Jeder dieser Typen verwendet ein zusätzliches Stromkabel an der Festplatte. Hot-Swappable SCSIBei einigen Systemen, die als Hot-Swappable-Computer bezeichnet werden, werden Festplatten verwendet, die über nur einen Anschluss an der Festplatte verfügen. Hierbei handelt es sich um einen SCA- oder SCA2-Anschluss. Der Daten- und Stromanschluss erfolgt über einen Stecker mit 80 Pins in Trapez- bzw. D-Form. Diese Modelle sind für den Anschluss in einem Schacht oder einem Laufwerksfach gedacht und werden einfach vorne in den Hot-Swappable-Computer eingeschoben und durch Drücken in den an der Rückseite befestigten Anschluss angeschlossen. Apple-SystemeWenn Sie einen Apple- oder Apple-kompatiblen Computer verwenden, hängt das jeweilige Modell von dem verwendeten Apple-Computer ab. Die zu verwendende Festplatte hängt von der SCSI-Revisionsstufe oder der ATA-Stufe Ihres Systems ab. Wenden Sie sich an einen Apple-Techniker oder -Händler oder per Telefon unter der Rufnummer 00 800 4732 4283 an unseren Kundendienst, um zu klären, welche Festplatte in Ihrem Apple-kompatiblen System verwendet werden kann. Wenn Sie sich noch immer nicht sicher sind, welches Modell für Ihr System erforderlich ist, versuchen Sie, so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Hierzu gehören die Modellnummer und der Hersteller Ihrer derzeitigen Festplatte, die ungefähre Kapazität Ihrer Festplatte, der Hersteller des Computers und evtl. das Modell, damit wir Ihre Fragen schnell beantworten können. Sie erreichen einen Kundendienstmitarbeiter von Seagate telefonisch unter 00 800 4732 4283 oder per E-Mail. |
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