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Do More Bereitschaft für große Speicherkapazität

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den entscheidenden Merkmalen einer Festplattenspeicherkapazität über 2,1 TB

In den FAQs finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den entscheidenden Merkmalen einer Festplattenspeicherkapazität über 2,1 TB.

Welche entscheidenden Faktoren müssen für eine Speicherkapazität von mehr als 2,1 TB erfüllt sein?

Das hängt davon ab, ob die Festplatte bootfähig sein soll oder nicht und ob ein Host Bus Adapter (HBA) oder ein RAID-Controller verwendet wird. Eine Zusammenfassung der Anforderungen basierend auf Ihrem Systemkonzept finden Sie in Tabelle 1.

Was sind lange LBA-Adressen?

Lange LBA-Adressen definieren erweiterte logische Blockadressen (LBAs), um Festplatten mit mehr als 2,1 TB Speicherkapazität unterstützen zu können. Bei langen LBA-Adressen werden für die Definition der LBA im Command Descriptor Block (CDB) mehr Byte verwendet. Das System muss mindestens Command Descriptor Blocks (CDBs) mit 16 Byte oder 32 Byte (nur Protection-Information-Befehle) und Dynamic Sense Data für den Zugriff auf die LBA-Nummern über 2,1 TB unterstützen. Acht LBA-Adressbyte werden in CDBs mit 16 und 32 Byte bereitgestellt. Dies ist eine Verdopplung der 4 Byte in 10-Byte-Befehlen.

Was ist, wenn mein System lange LBA-Adressen nicht unterstützt?

Systeme ohne Unterstützung langer LBA-Adressen können nicht die volle Kapazität der Festplatte nutzen. Festplatten mit mehr als 2,1 TB werden von diesen Systemen als Festplatten mit nur 2,1 TB erkannt. Es kann auch sein, dass nur die Speicherkapazität über 2,1 TB erkannt wird. In diesem Fall würde eine Festplatte mit 3 TB von Windows XP als Festplatte mit einer Speicherkapazität von nur 990 GB erkannt werden!

Wie bereite ich mich auf Festplatten mit über 2,1 TB vor?

Die Anforderungen für Ihr System entnehmen Sie bitte Tabelle 1. Im Allgemeinen müssen Sie prüfen, ob die entsprechende Unterstützung durch Ihr Betriebssystem, Ihr System-BIOS, Ihre Festplattentreiber bzw. Ihren HBA/RAID-Controller inklusive der zugehörigen Treiber gegeben ist.

Wie kann ich Festplatten mit mehr als 2,1 TB in älteren Systemen verwenden?

Bei Unternehmenslösungen mit RAID-Controllern müssen Sie die Modusauswahl verwenden, damit die Festplatte an die Kapazität des alten Systems angepasst werden kann. Ein CDB mit Modusauswahl, entweder mit kurzem oder mit langem Block-Deskriptor, kann verwendet werden, um eine Festplatte mit kleinerer Speicherkapazität zu simulieren. Alle alten Befehle können dann normal verwendet werden.

Wenn Sie keinen HBA oder RAID-Controller verwenden und Ihr Betriebssystem lange LBA-Adressen nicht unterstützt, können Sie nicht die gesamte Festplattenkapazität nutzen.

Wie unterstütze ich mehr als 2,1 TB bei neuen Systemen, die Festplatten mit mehr als 2,1 TB unterstützen?

Aktivieren Sie für RAID-Controller und HBAs, die dieses Feature unterstützen, das Bit D_SENSE, um eine größere Speicherkapazität zu unterstützen. Verwenden Sie ausschließlich CDBs mit 16 Byte.

Für Desktop-PCs oder Workstations ohne HBA müssen Sie mithilfe der unter Windows Vista und Windows 7 zur Verfügung stehenden GUID-Partitionstabelle Festplattenpartitionen erstellen. Wenn die gesamte Festplatte als eine einzige bootfähige Partition sichtbar sein soll, benötigen Sie zusätzlich ein Unified Extensible Firmware Interface (UEFI). Siehe Tabelle 1.

Welchen Beschränkungen unterliegt meine Speicherlösung, wenn diese Faktoren nicht verfügbar sind?

Ihr System kann die volle Festplattenkapazität nicht erkennen. Sie können in den meisten Fällen nur 2,1 TB der Festplatte nutzen und auf den übrigen Speicherplatz der Festplatte nicht zugreifen.

Spielt es eine Rolle, ob es sich bei der Festplatte mit großer Speicherkapazität um eine primäre bootfähige oder eine sekundäre Festplatte in einer Desktop- bzw. einer Unternehmensumgebung handelt ?

Ja Es gelten unterschiedliche Beschränkungen.

Für eine Lösung mittels sekundärer Festplatte (nicht bootfähig) ist Windows Vista oder Windows 7 (Windows XP unterstützt nur maximal 2,1 TB) sowie eine GUID-Partitionstabelle erforderlich. Master Boot Record- (MBR-) Partitionen sind auf 2,1 TB beschränkt.

Für eine Lösung mittels primärer (bootfähigen) Festplatte sind nicht nur die oben angeführten Windows-Betriebssysteme und die GPT, sondern zusätzlich auch ein Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) (ältere BIOS-Systeme unterstützen nur Festplatten mit maximal 2,1 TB; neue BIOS-Systeme mit UEFI-Unterstützung befinden sich in der Entwicklung) und Festplattentreiber mit Unterstützung für mehr als 2,1 TB erforderlich.

Updates für standardmäßige Festplattentreiber werden derzeit modifiziert und getestet. Der standardmäßige Windows-Treiber ist bereits verfügbar und Intel testet Modifikationen.

Viele Server werden mit einem UEFI ausgeliefert und können daher von einer Festplatte mit mehr als 2,1 TB gebootet werden. Bei einer weit verbreiteten Konfiguration für Server wird jedoch von einer SATA-Festplatte mit geringer Speicherkapazität aus gebootet und eine RAID-Konfiguration wird als sekundäre Festplatte verwendet.

Gibt es weitere Bedenken, die gegen eine RAID-Unternehmensumgebung sprechen?

Ja, zusätzlich zu den oben angeführten Voraussetzungen muss der RAID-Controller die Festplatten bei mehr als 2,1 TB mit einem Festplattentreiber unterstützen, der für lange LBA-Adressen verwendet werden kann. Es wird dringend empfohlen, den Hersteller Ihres RAID-Controllers nach entsprechenden Treibern zu fragen.

Hat Seagate die RAID-Controller bzw. HBA auf ihre Verwendbarkeit mit Festplatten mit mehr als 2,1 TB Speicherkapazität getestet?

Es sind bereits einige Tests durchgeführt worden. Wenden Sie sich in Bezug auf Ihren speziellen RAID-Controller oder HBA an Ihren Seagate-Vertriebspartner. Diese Informationen sollten Sie dann vom Hersteller Ihres RAID-Controllers bzw. HBA bestätigen lassen.

Abbildung 1: Zusammenfassung der Anforderungen

Desktop-Lösung bei sekundärer Festplatte (nicht bootfähig), Workstation
Anforderungen Erklärung
Unterstützung langer LBA-Adressen durch Betriebssystem (Windows Vista, Windows 7 oder modifiziertes Linux) XP unterstützt maximal 2,1 TB.
GUID-Partitionstabelle (GPT) erforderlich Master Boot Record- (MBR-) Partitionen sind auf 2,1 TB beschränkt.
Desktop-Lösung mithilfe primärer Festplatte (bootfähig), Workstation
Anforderungen Erklärung
Unterstützung langer LBA-Adressen durch Betriebssystem (Windows Vista (64 Bit), Windows 7 (64 Bit) oder modifiziertes Linux) XP unterstützt maximal 2,1 TB.
GUID-Partitionstabelle (GPT) erforderlich Master Boot Record- (MBR-) Partitionen sind auf 2,1 TB beschränkt.
Für bootfähige Festplatten mit mehr als 2,1 TB Speicherkapazität ist ein Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) erforderlich. Ältere BIOS-Versionen unterstützen keine Festplatten mit mehr als 2,1 TB. Aktualisierte BIOS-Versionen mit UEFI-Unterstützung befinden sich bereits in der Entwicklung.
Unterstützung von Festplattentreibern für Festplatten mit mehr als 2,1 TB Updates für standardmäßige Festplattentreiber werden derzeit modifiziert und getestet. Der standardmäßige Windows-Treiber ist bereits verfügbar und Intel testet Modifikationen.
Speicherserver- oder Speicher-Array-Lösungen
Anforderungen Erklärung
HBA- oder RAID-Controller-Unterstützung für lange LBA-Adressen Controller übernehmen die Festplattenadressierung.
Modusauswahl zur Verwendung älterer Controller Ältere Controller unterstützen keine langen LBA-Adressen.

 

Was unternimmt Seagate, um Kompatibilität zu garantieren?

Zusätzlich zu unseren laufenden Interoperabilitätstests mit in der Branche führenden Herstellern von RAID-Controllern und HBAs besucht Seagate im Juni 2010 das UEFI Plugfest, um die Kompatibilität mit den Komponenten aller daran teilnehmenden Hersteller zu testen, die dazu bereit sind. Weitere Informationen zum UEFI finden Sie auf www.UEFI.org.

Welche Produkte von Seagate sind für die Unterstützung von mehr als 2,199 TB Speicherkapazität geplant?

Das erste Produkt von Seagate mit 3 TB wird eine externe Markenfestplatte sein, da Beschränkungen im Zusammenhang mit Festplatten von mehr als 2,1 TB bei externen Festplattenkonfigurationen eigentlich ohne Beteiligung Dritter geregelt werden können. Die allgemeine Veröffentlichung von Festplatten mit mehr als 2,1 TB ist für Herbst 2010 geplant, da bis dahin eine vielfältigere Systemkompatibilität erwartet wird.

Was machen unsere Wettbewerber?

Unsere Wettbewerber werden bei allen Festplatten mit mehr als 2,1 TB dieselben Probleme haben.

Seagate ist weiterhin marktführend und unsere Lösungen für große Speicherkapazität bilden dabei keine Ausnahme. Seagate arbeitet auch weiterhin eng mit Umweltpartnern zusammen, um alles umfassende Kompatibilität für unseren gemeinsamen weltweiten Kundenstamm gewährleisten zu können.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen: Lesen Sie das Whitepaper TP614 von Seagate mit dem Titel Die nächste Generation von Festplatten mit großer Speicherkapazität: Überwindung der Beschränkungen bei alten Speicherarchitekturen für Festplatten mit mehr als 2,1 TB.

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