Press Release

14 Sep., 2026

Eine weltweite Seagate-Studie zeigt, dass nahezu alle Unternehmen mit einem steigenden Speicherbedarf durch KI rechnen, aber nur 38 % vollständig darauf vorbereitet sind.

Press Release

Titel des Data Infrastructure Readiness Report 2026 über abstrakten Grafiken zu grünen digitalen Datenströmen und Technologien.

Studie zeigt: KI drängt Unternehmen zur Optimierung ihrer Infrastruktur, um langfristigen Datenwert zu erschließen

SINGAPUR — 14. September 2026 — Seagate Technology (NASDAQ: STX) hat heute seinen ersten Data Infrastructure Readiness Report 2026 vorgestellt, eine neue globale Studie, die untersucht, wie Unternehmen ihre Dateninfrastruktur auf die nächste Phase der KI-Einführung vorbereiten.

Der Bericht weist auf einen Wandel in der KI-Planung von Unternehmen hin: Da KI die Phase der ersten Anwendungsfälle hinter sich hat und nun breiter eingesetzt wird, spielt die Dateninfrastruktur eine immer wichtigere Rolle für die Art und Weise, wie Unternehmen Daten in großem Umfang speichern, abrufen, verwalten und nutzen. Nahezu alle (99 %) IT-Verantwortlichen in Unternehmen erwarten, dass KI den Speicherbedarf erhöhen wird, doch nur 38 % halten ihr Unternehmen für vollständig darauf vorbereitet.

Der Bericht basiert auf einer unabhängigen Studie von Recon Analytics unter 2.712 Entscheidungsträgern im Bereich Unternehmens-IT in sieben globalen Märkten und kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • Fast neun von zehn Unternehmen (86 %) berichten von einem moderaten oder erheblichen ROI aus KI-Investitionen; ein Drittel (33 %) erzielt einen erheblichen, messbaren ROI.
  • Nahezu alle Unternehmen (99 %) gehen davon aus, dass KI den Speicherbedarf in den nächsten drei Jahren erhöhen wird, wobei fast ein Drittel (32 %) mit einem Anstieg des Speicherbedarfs um mehr als die Hälfte rechnet.
  • Datenqualität und -bereitschaft (53 %) sowie Speicherinfrastruktur (43 %) zählen zu den größten Herausforderungen beim Einsatz von KI. Dabei rangiert die Speicherinfrastruktur noch vor der verfügbaren Rechenkapazität (27 %) und Energiebeschränkungen (24 %).
  • Nahezu alle Unternehmen (98 %) sind sich einig, dass KI die Datenspeicherung in eine strategische Geschäftsinfrastruktur verwandelt.

Zusammengenommen zeigen die Ergebnisse, dass Unternehmen bei ihrer KI-Infrastruktur nicht mehr nur die Rechenleistung betrachten. Sie beziehen auch die Datengrundlage ein, die erforderlich ist, um den steigenden Speicherbedarf zu bewältigen, Zugänglichkeit und Governance zu verbessern und langfristig effizienter zu skalieren. Seagate bezeichnet diesen Ansatz als nachhaltige Skalierung: die Steigerung von KI-Kapazität und Geschäftsnutzen bei gleichzeitiger kontinuierlicher Verbesserung der Effizienz der zugrunde liegenden Infrastruktur. In der Praxis bedeutet dies, die Infrastruktur so auszulegen, dass sie mit dem steigenden Bedarf an KI-Daten skaliert und zugleich Effizienz, Nachhaltigkeit und den langfristigen Datenwert verbessert.

„KI verändert die Art und Weise, wie Unternehmen Infrastruktur planen, aufbauen und betreiben“, betonte Melyssa Banda, Senior Vice President of Edge Storage Business bei Seagate Technology. „Mit zunehmendem Datenvolumen steigt auch der Nutzen, den Unternehmen aus ihren Daten ziehen können. Sie benötigen eine Dateninfrastruktur, mit der sie langfristig einen größeren Teil dieser Daten bewahren, abrufen und nutzen können. Nachhaltige Skalierung bedeutet, diese Infrastrukturentscheidungen effizienter und nachhaltiger zu gestalten und stärker den langfristigen Wert der Daten zu beachten.“

  1. KI-Erträge steigern den Geschäftsnutzen von Daten

Künstliche Intelligenz liefert bereits für viele Unternehmen einen messbaren Geschäftsnutzen. Diese Erträge lenken den Fokus verstärkt auf die Dateninfrastruktur als Grundlage der KI.

  • Nahezu alle Unternehmen (98 %) sind sich einig, dass KI die Datenspeicherung in eine strategische Geschäftsinfrastruktur verwandelt.
  • Nahezu alle Unternehmen (99 %) erwarten, dass KI den Speicherbedarf in den nächsten drei Jahren erhöhen wird, doch nur 38 % der Unternehmen geben an, vollständig auf den langfristigen Datenbedarf von KI vorbereitet zu sein.

Da KI immer stärker in die Geschäftsprozesse integriert wird, stehen Unternehmen vor einem doppelten Wandel: Das Volumen der zu speichernden und zu verwaltenden Daten nimmt zu, gleichzeitig steigt auch der potenzielle Wert dieser Daten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Daten mehr als eine Eingangsgröße werden: Sie sind ein langfristiges Gut, das Unternehmen bewahren, verwalten und effektiv nutzen müssen, um dauerhaft Geschäftsnutzen zu schaffen.

  1. Die Dateninfrastruktur wird zum zentralen Bestandteil der KI-Strategie

Da KI den Speicherbedarf erhöht, reicht es nicht aus, lediglich die Kapazität zu erweitern, um die Dateninfrastruktur auf KI im großen Maßstab vorzubereiten. Dennoch geben nur 38 % der Unternehmen an, vollständig auf den langfristigen Datenbedarf von KI vorbereitet zu sein. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Unternehmen bei einer breiteren KI-Implementierung die Datenbereitschaft, die Speicherinfrastruktur, die Governance, das Budget sowie den Reifegrad ihrer KI-Strategie bewerten.

  • Lediglich 38 % der Unternehmen geben an, vollständig auf den langfristigen Datenbedarf der KI vorbereitet zu sein.
  • Mehr als drei Viertel der Unternehmen (76 %) zählen Investitionen in Rechenzentren zu den drei wichtigsten Infrastrukturprioritäten ihres Unternehmens, während jedes fünfte Unternehmen (20 %) sie mittlerweile als oberste Priorität bei Infrastrukturinvestitionen betrachtet.
  • Die größten Hindernisse für eine bessere Vorbereitung sind der Reifegrad der KI-Strategie (16 %), das Budget und die Ressourcen (14 %) sowie Datenmanagement und Datengovernance (14 %).
  • Datenqualität und -bereitschaft (53 %) sowie Speicherinfrastruktur (43 %) zählen zu den größten Herausforderungen beim Einsatz von KI. Dabei rangiert die Speicherinfrastruktur noch vor der verfügbaren Rechenkapazität (27 %) und Energiebeschränkungen (24 %).

Diese Ergebnisse deuten auf einen umfassenderen Wandel in der KI-Planung von Unternehmen hin. Unternehmen fragen sich nicht nur, wie sie KI einsetzen können, sondern auch, wie sie die Datengrundlage schaffen können, die erforderlich ist, um KI nützlich, skalierbar und langfristig wertvoll zu machen.

  1. Effizienz und Lebenszyklusplanung prägen die Skalierung der KI-Infrastruktur

Die Umfrage zeigt außerdem, dass Effizienz, Nachhaltigkeit und Lebenszyklusaspekte bei der Planung des KI-bedingten Datenwachstums eine immer wichtigere Rolle spielen. Angesichts steigender Speicheranforderungen prüfen Unternehmen, wie sich Kapazitäten effizienter ausbauen, die Nutzungsdauer der Infrastruktur verlängern und der langfristige Datenwert sichern lassen.

  • Nahezu alle Unternehmen (97 %) sind sich einig, dass längere Infrastrukturlebenszyklen die Nachhaltigkeit deutlich verbessern; 94 % erwarten, dass ihr Speicherbetrieb in den nächsten fünf Jahren nachhaltiger wird.
  • Fast acht von zehn Unternehmen (77 %) haben den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur aufgrund von Nachhaltigkeits- oder Energiebedenken verzögert oder umstrukturiert; 36 % haben ihre Expansionspläne erheblich umstrukturiert.
  • Der KI-bedingte Energieverbrauch (52 %) und die damit verbundenen CO₂-Emissionen (51 %) zählen zu den größten Umweltbedenken der Unternehmen.

Diese Erkenntnisse legen nahe, dass Nachhaltigkeit zu einem Bestandteil der Infrastrukturstrategie wird: nicht zu einem eigenständigen Ziel, sondern zu einem Faktor, der beeinflusst, wie Unternehmen ihre Kapazitäten ausbauen, die Auslastung verbessern und den wachsenden Bedarf an KI-Daten im Laufe der Zeit decken.

„Die nächste Phase der KI wird ein Kapazitätswachstum erfordern, aber Kapazität allein wird nicht ausreichen“, betonte Banda. „Entscheidend wird sein, wie effektiv Unternehmen durch intelligentere Infrastrukturentscheidungen die Daten, auf die KI angewiesen ist, skalieren, organisieren, speichern und nutzen. Unternehmen, die mit KI dauerhaften Wert schaffen, werden die Dateninfrastruktur als Teil ihrer Geschäftsstrategie behandeln.“

Weitere Informationen und den vollständigen Recherchebericht finden Sie auf der Homepage des Data Infrastructure Readiness Report 2026 .

Methodik
Die Studie wurde von Recon Analytics im Auftrag von Seagate durchgeführt. Zwischen Mai und Juni 2026 wurden für die Studie 2.712 Entscheidungsträger für Unternehmenstechnologie in den USA, China, Indien, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich und Japan befragt. Die Umfrage untersuchte, wie die Befragten die KI-Bereitschaft ihrer Unternehmen, Infrastrukturinvestitionen, Speicherarchitektur, Infrastruktureffizienz, Nachhaltigkeit und langfristige Infrastrukturplanung einschätzen. Ziel war es, die Entscheidungen besser zu verstehen, die eine skalierbare KI-Infrastruktur prägen. Die Ergebnisse spiegeln die geäußerten Ansichten, Erwartungen und Vorgehensweisen der befragten Entscheidungsträger wider.

Über Seagate Technology
Seagate (NASDAQ: STX) ist ein Pionier bei Datenspeichern mit hoher Kapazität und trägt dazu bei, den vollen Wert von Daten schneller zu erschließen. Unser Portfolio fortschrittlicher Speicherlösungen unterstützt Hyperscale-Cloud-Anbieter, Unternehmen und Verbraucher dabei, die Daten zu schützen, zu erstellen und zu verwalten, die ihre Transformation und ihr Wachstum vorantreiben. Seit mehr als 45 Jahren treibt Seagate bahnbrechende Innovationen voran und stellt weltweit nachhaltige Hochleistungsspeicherlösungen in großem Maßstab bereit. Mehr dazu unter www.seagate.com. Folgen Sie uns auf LinkedIn, YouTube, X und Facebook.