Mit Exos-Systemen kann Kyoraku Sangyo das Pachinko-Potenzial voll ausschöpfen
Die Exos®-Speichersysteme von Seagate® bieten zukunftssichere Kapazität, Leistung und Kosteneffizienz.
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Kyoraku Sangyo war auf der Suche nach einer Datenspeicherlösung, die die ständig wachsende Produktion und Verwaltung großer, proprietärer Videodateien, die in den Pachinko-Maschinen des Unternehmens verwendet werden, handhaben konnte. Mit den Speichersystemen Exos E und Exos X von Seagate kann das Unternehmen die heutigen enormen Kapazitätsanforderungen erfüllen und die zukünftige Skalierbarkeit sicherstellen.
Kyoraku Sangyo hat seinen Hauptsitz in Nagoya, Japan, und entwickelt, fertigt und vertreibt Pachinko- und Pachislot-Maschinen. Diese Maschinen finden bei den Spielern großen Anklang und verfügen über komplexe, dynamische Digitalvideos, die populäre Charaktere wie "Hissatsushin Workman," "Ultraman" und "Masked Rider“ in Szene setzen.
Aufgrund der zunehmenden technologischen und inhaltlichen Fortschritte bei der Datenerstellung und -nutzung benötigte Kyoraku Sangyo eine Datenspeicherlösung, die den aktuellen Datenanforderungen gerecht wird, bei Bedarf erweitert werden kann und alle Daten an einem Ort speichert.
Durch die hohen Datenanforderungen ihrer Video-Assets stand Kyoraku Sangyo vor einer permanenten Herausforderung bezüglich der Datenspeicherung.
Das Unternehmen verwaltet in seiner IT-Strategieabteilung eine riesige Menge an Daten – vom Entwicklungspersonal, den Produktionsdetails, den Pachinko-Maschinen selbst bis hin zu den Produktionsbildern –, die alle eine enorme Speicherkapazität erfordern. Mit der zunehmenden Komplexität der in den Maschinen verwendeten Assets für animierte Videos benötigte das Unternehmen mehr und mehr Datenspeicherkapazität.
Noch vor kurzem betrug der jährliche Anstieg der Speicherkapazität des Unternehmens etwa 100 TB. Die IT-Abteilung stufte diese Zahl als recht hoch ein und war entsprechend überrascht, als sich die jährliche Entwicklung auf 200 TB und im letzten Jahr sogar auf über 300 TB hochschraubte.
Das IT-Team war gezwungen, Behelfslösungen zu implementieren, um die benötigte Kapazität bereitzustellen – eine Situation, die einem drohenden Dammbruch gleichkam. Es bedurfte einer besseren, längerfristigen Lösung.
Kyoraku Sangyo erkannte, dass das Unternehmen seine Architektur vereinfachen muss, um mehr Daten in Echtzeit verfügbar machen zu können. Bisher verwendete das IT-Team einen komplexen dreistufigen Speicherprozess, um die Datenentwicklung zu verwalten und gleichzeitig alte Daten zu erhalten.
Häufig genutzte Daten, wie z. B. solche, die während laufender Projekte anfallen, wurden auf einem kostspieligen Server gespeichert. Nach dem Abschluss eines Projekts wurden die Daten auf einen schreibgeschützten, geringfügig preisgünstigeren Speicher mit großer Kapazität verschoben. Nicht häufig genutzte Daten wurden auf LTO-Speicher (Linear Tape Open) übertragen, der einen niedrigeren Preis pro GB-Einheit hat, um einen vollständigen Verlust der Daten zu vermeiden.
Im Wesentlichen nutzte das Unternehmen seine LTO-Bänder als Recyclingbehälter und löschte die Daten aus seinen Echtzeitsystemen, sobald diese auf die Bänder verschoben wurden. Die IT-Strategieabteilung erhielt jedoch immer wieder Anforderungen zur Wiederherstellung von auf LTO gespeicherten Daten. Die IT-Mitarbeiter fanden die gewünschten Elemente indiziert, wollten auf die Daten zugreifen und wurden aufgefordert, das LTO-Band selbst einzulegen – ein physischer Vorgang, der Zeit kostet.
Für Kyoraku Sangyo hat neben der Kapazität und der Zugriffsgeschwindigkeit auch die Sicherheit bei der Datenspeicherung oberste Priorität. Die Datasets waren inzwischen so groß geworden, dass das Unternehmen keine andere Wahl hatte, als einige Datenspeicher außerhalb des Unternehmens zu verlegen. Zwar gewährleistete der externe Datenservice umfassende Datensicherheit, doch die Daten im internen Netzwerk waren von denen im externen Netzwerk getrennt.
Es wurde eine bessere Lösung benötigt, um sämtliche Daten zu konsolidieren, den laufenden und wachsenden Kapazitätsanforderungen gerecht zu werden und alle Daten sicher innerhalb des Unternehmens zu verwalten, in dem die Zugriffsrechte stark eingeschränkt sind.
Das IT-Team strebte eine Dateiserverarchitektur an, die für den Benutzer wie ein einziges Gerät aussieht, aber in hohem Maße erweiterbar ist. Man begann mit der Suche nach einem NAS-basierten Dateiserver und kam bald mit Seagate ins Gespräch.
Schon einen Monat später arbeitete Kyoraku Sangyo mit Seagate zusammen, um ein einfaches System zu installieren, bei dem das Blockspeichersystem Exos X 5U84 im Petabyte-Maßstab und der Exos E 5U84 Expansion JBOD kombiniert wurden. Die zwei Lösungen wurden so kombiniert, dass sie als Dateiserver fungieren, auf den die Benutzer über Server Message Block (SMB) zugreifen können. SMB ist ein Netzwerkprotokoll, das den Benutzern den Zugriff auf Dateien auf Remote-Servern ermöglicht, als wären es lokale Dateien.
Exos X 5U84 von Seagate ist eine hochwertige Lösung für Anwendungen, die enorme Speicherkapazität, hohe Leistung, niedrige Latenz und Dual-Controller-Verfügbarkeit erfordern. Sie verfügt über moderne Funktionen wie selbstreparierenden Speicher, Datenschutz und einen vollständigen Enterprise-Software-Stack mit virtuellen Pools, Thin Provisioning, SSD-Caching, Verschlüsselung, Auto-Tiering, Snapshots und asynchroner Replikation. Exos E 5U84 ist die leistungsstarke Datasphere-Plattform mit hoher Kapazität, die auch extremes Datenwachstum bewältigen kann und eine gute Möglichkeit zur Optimierung der Datenspeicherkosten bietet.
Mit Leichtigkeit erfüllt das System die Mindestanforderungen des Unternehmens an die Lese-/Schreibgeschwindigkeit – in Benchmark-Tests übertraf es 4 Gbit/s. Die Konfiguration kann unter bestimmten Bedingungen selbst bei Ausfall von drei Festplatten betriebsbereit bleiben. Der RAID-Controller und die Stromversorgung sind redundant.
Der IT-Support des Teams wird einfacher und kostengünstiger. Dank des einzigartigen Schubladendesigns, das einen einfachen Zugriff auf die Festplatten ermöglicht und von einer einzigen Person gewartet werden kann, bietet das System ein hochdichtes Rackmount-Gehäuse, das vor Ort leicht zu verwalten ist. Laut Schätzungen der IT-Strategieabteilung können mit dem System in seiner jetzigen Form die Kosten um 30 Prozent gesenkt werden.
Kyoraku Sangyo profitiert durch die Lösung von Seagate von zukunftssicherer Kapazität und Skalierbarkeit. Mit der Konsolidierung des Speichers wurde der Zugriff auf alle Daten verbessert.
Die anfänglich installierte Kapazität von zwei Petabyte deckt nicht nur den unmittelbaren Speicherbedarf ab, sondern reicht auch für mindestens fünf Jahre. Der Platzbedarf ist gering – lediglich ein kleiner Teil eines Racks – und ermöglicht bei Bedarf eine Speichererweiterung. Die dedizierten Racks bieten Platz für 200 weitere Einheiten – ein zusätzlicher Ausbau ist also problemlos möglich.
Für Kyoraku Sangyo ist die Lösung eine einfache, elegante Konfiguration, die sich durch niedrige Kosten pro Gigabyte und hohe Skalierbarkeit, Komfort und Funktionalität auszeichnet. Das Unternehmen schätzt die effizienten Kosten von Seagate für große Kapazitäten – dadurch können alle Daten auf der Festplatte gespeichert und die Abläufe vereinfacht werden.
„Im Hinblick auf die Hardware ist ein Speicher der Petabyte-Klasse in der Regel sehr schwer und erfordert ein vierköpfiges Team für die Wartung“, so Shunsuke Kawatoko, General Manager of IT Strategy bei Kyoraku Sangyo. „Doch bei dieser Lösung gibt es eine einfache Schubladenkonfiguration zum Herausziehen, die problemlos von einer Person gewartet werden kann. Unser IT-Team kann das System wie einen normalen 1U- oder 2U-Server warten, ohne sich bei jeder Störung den Kopf zu zerbrechen“
Mit der Speicherlösung von Seagate werden unsere Anforderungen am besten erfüllt. So konnten meine Zukunftsängste ausgeräumt werden.
Unsere Speicherspezialisten unterstützen Sie gerne bei der Wahl der richtigen Lösung für Ihre datentechnischen Herausforderungen.