Peripheral Component Interconnect oder PCI ist eine häufige Methode zum Anschließen von Zusatz-Controller-Karten und anderen Geräten an ein Computer-Motherboard. Diese Art Konnektor stammt aus den frühen 1990er Jahren und wird heute noch verwendet. Derzeit gibt es drei wesentliche PCI-Motherboard-Konnektoren (meist als „Slots“ oder Steckplätze bezeichnet.)
- 64-Bit-PCI
- 32-Bit-PCI und PCI-X
- PCI-Express (PCI-E)
Jeder PCI-Steckplatz sieht anders aus und akzeptiert andere Geräte. Wird eine PCI-Karte an den falschen Steckplatz gesteckt, wird die Karte beschädigt und eventuell wird der gesamte Computer zerstört.
64-Bit-PCI:

LaCie stellt keine Produkte mehr her, die mit diesem Steckplatz kompatibel sind. Für PCs wurden sie meist nicht verwendet, aber für alle G4 und G3 Macintosh-Computer. Dieser Steckplatz kann anhand der drei Segmente identifiziert werden, wobei sich das kürzeste Segment in der Mitte befindet.
32-Bit-PCI und PCI-X:

LaCie stellt verschiedene Erweiterungskarten her, die diesen Konnektor verwenden. Der Unterschied zwischen dem normalen 32-Bit-PCI-Steckplatz und dem PCI-X ist der mittellange Steckplatz auf der linken Seite. Nur PCI-X hat dieses letzte Segment. Zusätzlich funktionieren 32-Bit-PCI-Karten an einem PCI-X-Steckplatz, PCI-X-Karten funktionieren jedoch nicht an einem Standard-32-Bit-PCI-Steckplatz.
Nahezu alle PC-Motherboards haben mindestens den 32-Bit-PCI-Steckplatz. Macintosh G5 verwendete PCI-X bis zur Änderung auf flüssigkeitsgekühlte Hardware-Versionen. Apple kann eine G5-Seriennummer nachschlagen, um zu bestimmen, ob PCI-X-Steckplätze zur Verfügung stehen oder ob stattdessen die neue PCI-E verwendet werden muss.
Diese Steckplätze können vom 64-Bit-PCI anhand der Anordnung der Segmente unterschieden werden. Das kleine Segment kommt an erster Stelle statt in der Mitte.
PCI-Express (PCI-E):

Die meisten Computer, die nach 2005 hergestellt wurden (einschließlich Macintosh), verfügen über PCI-E-Steckplätze. Diese sind manchmal schwer zu identifizieren, da die Länge des Steckplatzes unterschiedlich sein kann. Diese Varianten werden „Lanes“ genannt und sind meist mit einer Nummer, gefolgt von einem x (1x 8x 16x usw.), bezeichnet. In der Abbildung ist ein 16x-PCI-Steckplatz dargestellt. Ein 1x-Steckplatz beginnt mit demselben kleinen Segment, gefolgt von einem zweiten kleinen Segment. Mehrere Lanes bedeuten im Allgemeinen eine größere Schnittstellengeschwindigkeit. Die meisten PCIx-Karten sind 1x oder 4x (mit Ausnahme der Video-Controller, die fast immer 16x-Karten sind.)
Eine 1x-PCI-E-Erweiterungskarte passt in einen 16x-Steckplatz. Aufgrund der physischen Größe bleibt der Rest des Steckplatzes unbelegt, dies ist jedoch normal.
Dieser Steckplatz kann von anderen (insbesondere 32-Bit-PCI) durch seine physikalische Größe unterschieden werden. Alle Konnektoren an einem PCI-E-Steckplatz sind deutlich kleiner und er wird weiter in das Motherboard eingesteckt als andere PCI-Steckplätze.